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Der Gebrauch von psylocibinhaltigen PilzenDieser Text behandelt die Einnahme von psychoaktiven Pilzen. Es sei aber davor gewarnt dies zu versuchen, denn dies kann ernsthafte Folgen haben und ist eventuell auch noch illegal. Die frischen oder getrockneten Pilze werden roh gegessen oder auf beliebige Art und Weise zubereitet ohne sie zu stark zu erhitzen. Manche Menschen schwören auf das Rauchen psylocibinhaltiger Pilze in einer Pfeife oder Bong. Ob dies wirksam ist, konnte bisher aber nicht eindeutig bestätigt werden. Tolleranzbildung Die verschiedenen Pilzsorten enthalten unterschiedliche Mengen an Wirkstoffen, es gibt jedoch auch starke Schwankungen bei gleichen Sorten. Als Anfangsdosis wird in der Regel eine Menge von 2g Mexicanern angegeben! Wenn man noch gar keine Erfahrungen mit Drogen hat, rate ich vorerst eher vom Konsum dieser Pilze ab, weil die Erfahrung doch schon relativ intensiv und tiefgreifend ist. Man sollte wenn überhaupt lieber mit sanfteren Sachen beginnen. Hier eine Tabelle die einen ungefähren Eindruck der stärke verschiedener Dosen geben soll, das ganze am Beispiel von getrockneten Mexicanern (Stropharia Cubensis): Gefahren Todesfälle durch Überdosierung sind nicht bekannt, die letale (tödliche) Dosis liegt extrem hoch, beim Menschen bei geschätzten 20000mg Psylocibin, und getrocknete Mexicaner (Stropharia Cubensis) enthalten etwa 0,7% davon. Wenn man sich sicher ist, das man psyloci(bi)nhaltige Pilze konsumiert hat, brauch man sich meist keine Sorgen um die eigene, physische Gesundheit zu machen, ich kann hier ganz eindeutig sagen: man stirbt nicht durch Vergiftungserscheinungen nach dem Konsum dieser Pilze. Das soll aber nicht heißen das der Konsum keine Gefahren mit sich bringt. Körperlich kann in der ersten Zeit nach dem essen der Pilze eine Übelkeit auftreten, dies passiert vor allem wenn man die Pilze auf vollen Magen nimmt. "Hier eine Liste der im allgemeinen berichteten körperlichen Empfindungen: (Quelle: "Psychedelische Erfahrung - Ein Handbuch nach den Weisungen des Tibetanischen Totenbuches" von Timothy Leary, R. Metzner und R. Alpert) Auch wenn man Körperliche Probleme hat, die den Abbau von Giften im Blut verhindern, wie z.B. Leber oder Nierenschäden, sollte man keinesfalls psychoaktive Pilze nehmen. Vereinfacht gesagt sollte man Pilze nur nehmen wenn man sich in einem guten, psychischen und physischem Zustand befindet, wenn man sich wohl fühlt und keine schwerwiegenden Probleme hat. "Von mehr als 3000 Menschen die ich Persönlich LSD nehmen sah, hatten nur vier längere Psychosen - bis etwa zwei oder drei Wochen nach der Sitzung. Alle vier waren zuvor in Nervenkliniken gewesen. Es handelte sich um Menschen, die keinerlei feste Beziehung eingehen konnten. In ihrem Leben geschah nichts. Sie trieben dahin, ohne Heim oder Familie oder irgendwelche Wurzeln, ohne solide, beständige Lebenssituation, zu der sie zurückkehren konnten. Es ist gefährlich, einen Trip zu machen, wenn man kein inneres Vertrauen hat und keinen äußeren Ort, zu dem man hinterher zurückkehren kann." Diesen Text kann man auch auf Pilze übertragen, dort gilt absolut das gleiche. Wenn man gut vorbereitet ist, set & setting* stimmen und man sich in einem guten psychischem wie physischem Zustand befindet, sollte der Konsum also ziemlich ungefährlich sein. Pilze könnten mit anderen Drogen beträufelt sein, sowas ist zwar extrem selten, soll aber schon vorgekommen sein. Man sollte die Pilze also aus einer zuverlässigen und vertrauenswürdigen Quelle beziehen.
Etwas Cannabis macht laut verschiedenen Usern keine Probleme, wobei es auch hier auf die Dosis ankommt. Man sollte Pilze allgemein nicht mit Zentraldämpfenden Drogen konsumieren (Alkohol, Opiate, Beruhigunsmittel usw.), weil diese genau das Gegenteil bewirken. Die Kombination mit MAO-Hemmern kann den Rausch deutlich verstärken, diese Kombination ist außerdem nicht ungefährlich. *Peak = Höhepunkt des Trips Die riesige Flut von Sinneseindrücken muss stark gefiltert werden, damit wir diese Eindrücke vernünftig interpretieren können. Diese Aufgabe übernimmt im Hirn der Thalamus. Normalerweise wird durch eine Rückkopplungsschleife eine Überflutung durch äußere Sinnesreize verhindert, doch weil Psylocin das Serotonin (was im Thalamus eine große Bedeutung hat) imitiert, wird diese Rückkopplung sozusagen entkoppelt, was eine Reizüberflutung bewirkt. Sinnesinformationen werden hierdurch nichtmehr mit dem Gedächtnis verglichen, was eine völlig andere ich- und Umweltwahrnehmung bewirkt. Wirkungen Die Hauptwirkungen von Magic Mushrooms sind Halluzinationen aller Sinne, wobei es sich hier hauptsächlich um Pseudohalluzinationen handelt, d.h. man weiß das diese Halluzinationen nicht im gewohnten sinne real sind, sondern das es sich um die Wirkung der konsumierten Droge handelt. Pilze bringen einen laut einiger User in Kontakt mit der Natur, es kann z.B. der Eindruck entstehen, das man mit Mutter Natur kommuniziert (vielleicht tut man das ja wirklich) . Niemand soll jedoch denken das er ein paar schöne Bilder sieht und mehr nicht, grade die Gedanken und Gefühle können auf Pilzen schonmal sehr extrem sein. Das Überwältigenste an einem Trip sind meistens die Gedanken und Gefühle die man während der Wirkung hat. Häufig hat man das Gefühl das die gewohnte Realität nur eine Matrix ist, eine billige Illusion, das das ganze Leben nur ein kleines Spiel ist. Eins ist sicher: man kann Pilze nicht zur Realitätsflucht verwenden, das wird dem der das versucht, schon bald klarwerden. Vielleicht kann man sich die Pilzwirkung auch als eine starke Intensivierung der gewohnten Realität vorstellen.
hier einige Regeln die zu einem Sicheren Gebrauch hilfreich sind: Nimm niemals Pilze wenn du dich in irgend einer Weise schlecht fühlst, die Atmosphäre um dich rum muss für dich angenehm sein. Pilze sind keine Partydroge, grade Anfänger sollten Pilze eher in ruhiger und entspannter Umgebung mit nur wenigen, gut vertrauten Personen nehmen. Grade bei deinen ersten Reisen, solltest du einen halluzinogen erfahrenen Menschen dabei haben, dem du vertraust und der dir symphatisch ist, damit er dich beruhigen und dir helfen kann, falls du schlecht draufkommst. Wenn du nach 30-60 Minuten noch keine Wirkungen spürst, nicht gleich mehr Pilze nachwerfen, grade bei vollem Magen kann sich das einsetzen der Wirkung bis zu eineinhalb Stunden verzögern Informiere dich genau, welche Sorte Pilze du hast und wie stark diese sind, damit du sie vernünftig dosieren kannst. Psychedelische Erfahrungen sollten eine ausnahmesituation bleiben und nicht zu oft gemacht werden Du solltest Pilze nur nehmen, wenn du geistig reif bist und du eine gute psychische wie auch physische verfassung hast. Gefährlich kann der Gebrauch auch werden wenn in deiner Familie schon fälle von Geisteskrankheiten aufgetreten sind, denn dann könnte der Pilz bei dir auch so eine Geisteskrankheit auslösen. Nimm Pilze grade bei deinen ersten Versuchen nicht in Kombination mit anderen Drogen Fang unbedingt mit einer recht geringen Dosis an und steigere die Dosis bei den nachfolgenden Erfahrungen (sollte es diese geben) nur langsam. Wenn du dir unbekannte Pilze konsumierst, bewahre sicherheitshalber einen Pilz auf, damit der Arzt bei einer evtl Vergiftung durch Verwechslung von Pilzen die Pilzgattung bestimmen kann und im Krankenhaus gegen die Vergiftung mit dem dementsprechenden Gegegengift vorgegangen werden kann. Begegne dem Pilz nicht wenn du Angst vor dem Trip hast. Du solltest jedoch viel Respekt vor den Pilzen haben und sie auf keinen Fall unterschätzen. Informier dich vorher gut über Pilze (was du ja grade tust *g*), damit du in etwa weißt, was auf dich zukommt. Weiterführende Links
Submitted by admin on Fri, 02/29/2008 - 11:41.
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