Albies alba mill - Tanne

dt. Name Tanne



Angebliche Überlieferung:

Die Tanne war schon in der Steinzeit als Heilpflanze und Symbol es Lebens bekannt.
Die Kelten und Germanen sahen in der Tanne einen Schutzbaum der vor krankmachenden dämoninschen Einflüssen schützen sollte.

Im christlichen Glauben ist der Baum ein Symbol für Licht und Leben.
Hildegard von Bingen schrieb in Ihrem Buch Naturkunde:

Räucherkräuter

Räucherkräuter und -pflanzen haben ihren Platz in unserer Gesellschaft schon sehr lange. Leider befaßte sich lange fast niemand mehr mit diesem uralten Ritual, das über lange Zeit hinweg konstant in totale Vergessenheit geriet. In letzter Zeit finden aber zum Glück endlich wieder immer mehr moderne Menschen Zugang zu diesem Themenbereich und stellen eigene Räuchermischungen zusammen. Dies wollen wir mit diesem Lexikon noch weiter fördern.

Weihrauch

Weihrauch wird in Arabien und Somalia seit mindestens 4000 Jahren gewonnen, es war das begehrteste Räucherharz zur damaligen Zeit. Beim Räuchern schlägt Weihrauch eine Brücke von der materiellen zur spirituellen Welt. Anwendung: Weihrauch kann gut pur verräuchert werden, mischt sich aber auch gut mit Myrrhe, Cassia, Zimt, Kiefer,andelholz, Lavendel, Orange, Kampfer, Basilikum, Pfeffer u. a.

Nicht zum Verzehr geeignet!

Tragantharz

Tragantharz ist schon seit langer Zeit als Streckmittel anderer Harze bekannt. Das eigentliche Harz wirkt beim Räuchern stimmungsaufhellend und aktivierend, macht feinfühlig und sensibel und schützt vor negativen Einflüssen. Anwendung: Traganth mischt sich zumäuchern gut mit Dammarharz, Copal, Habichtskraut u. a. Nicht zur innerlichen Einnahme geeignet!

Tolubalsam

Tolubalsam gilt als hervorragendes Mittel bei Hautkrankheiten und Verletzungen. Tolu wirkt tröstend bei Enttäuschungen und Verlusten, er vermittelt ein Gefühl der Geborgenheit und des Zuhauseseins. Der Rauch wirkt entspannend, lösend, öffnend, aufbauend, stärkend und ist gut für Abendräucherungen geeignet. Anwendung: Toluischt sich zum Räuchern gut mit Sandelholz, Labdanum, Zeder, Patchouli, Amberbaum u. a. Nicht zur innerlichen Einnahme geeignet!

Styrax

Dieses Harz war in der Antike eines der wichtigsten Räucherstoffe überhaupt. Es wurde der dunklen Göttin Hekate, der Herrin aller Hexen und Zauberinnen, der Göttin der Zauberpflanzen und Giftgewächse, geweiht. Die Shamanen der Maya haben Styrax zur Behandlung von Lepra verwendet. Als Räucherung vertreibt das Harz Insekten und Fliegen. Außerdem stärkt Styrax das Selbstvertrauen und macht ehrgeizig im positiven Sinn. Es löst seelische Verspannungen, gleicht Hysterie und Paranoia aus und wirkt harmonisierend bei Ärger und Reizbarkeit.

Siam Benzoe

Benzoe ist eines der wohlduftendsten Räucherstoffe überhaupt. Bei muslimischen Zeremonien werden Benzoe, Aloe, Sandelholz und Patchouli verbrannt, so sollen die Seelen in den Himmel steigen. In Europa wurde Benzoe bei Erkältungskrankheiten und Bronchitis verräuchert. Bei spiritistischen Sitzungen sollen sich die Geister der Verstorbenen besser beschwören lassen. Bei Liebesräucherungen wird Benzoe mit Rose und Sandelholz rot gemischt. Süßlicher vanilleartiger Duft. Anwendung: Benzoe siam läßt sich hervorragend mit faßt allem Räucherwerk mischen.

Sandarak

Sandarak wurde schon in der Antike als Räucherwerk zu rituellen Zwecken genutzt. Die Buschmänner Afrikas räucherten es, um die Götter friedlich zu stimmen und um gute Ernten zu bekommen. Es wirkt anregend auf die Nerven und stärkt das Gemüt. Anwendung:andarak läßt sich gut mit Thuja, Zeder, Wacholder, Galbanum, Angelika, Benzoe, Tolubalsam, Santakraut u. a. verräuchern. Nicht zum Verzehr geeignet!

Opopanax

Opopanax ist seit dem Altertum als Reinigungs- und Desinfektionsmittel sowie als Räucherstoff in Gebrauch. Beim Räuchern wirkt das Harz antiseptisch, beruhigend, entspannend und bringt Körper, Seele und Geist in Einklang. Opopanax hilft Ballast abzuwerfen, konzentriert sich auf die Gegenwart und ist stimulierend und aphrodisisch. Anwendung: as Harz duftet würzig, warm und animalisch-holzig und eignet sich für viele Räuschermischungen. Es mischt sich gut mit Salbei, Koriander, Weihrauch, Sandelholz, Fichte, Klatschmohn, Zeder u. a.

Myrrhenharz

Myrrhe war im Altertum neben Weihrauch das wichtigste Räuchermittel, das auch in der antiken Medizin reichlich angewendet wurde. Sogar die Leiche von Jesus soll mit Myrrhe und Aloe einbalsamiert worden sein. Myrrhe wird eine lebensverlängernde Wirkung nachgesagt. Sie wirkt außerdem balsamisch, reinigend, desinfizierend und klärend.ie ist hervorragend geeignet, die geistige, seelische und materielle Welt in Einklang zu bringen. Sie öffnet die Tür zum geistigen, unsere Sorgen werden zerstreut und unsere Gefühle besänftigt.

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