Allgemeines und Vorbemerkungen

Die Geschichter der psychoaktiven Pilze ist in Deutschland sehr viel älter als man dies generell erwarten könnte. Erst durch den Mißbrauch als Alltagsdroge ist diese Gattung der Pilze in den öffentlichen Fokus geraten und im Zuge dieses gesteigerten Interesses dann auch verboten worden.

Natürlich raten wir generell vom Gebrauch dieser Pilze ab, schlicht und einfach weil der der Status dieser Pilze in der BRD nicht geklärt ist.



Zauberpilze


Der Gebrauch von psylocibinhaltigen Pilzen

Dieser Text behandelt die Einnahme von psychoaktiven Pilzen. Es sei aber davor gewarnt dies zu versuchen, denn dies kann ernsthafte Folgen haben und ist eventuell auch noch illegal.


Verwendung

Die frischen oder getrockneten Pilze werden roh gegessen oder auf beliebige Art und Weise zubereitet ohne sie zu stark zu erhitzen.


Manche Menschen schwören auf das Rauchen psylocibinhaltiger Pilze in einer Pfeife oder Bong. Ob dies wirksam ist, konnte bisher aber nicht eindeutig bestätigt werden.

Chemie der psylocibinhaltigen Pilze

Die von mir hier behandelten, so genannten Psylos enthalten als wirksame Inhaltstoffe Psylocibin, Psylocin und Baeocystin.

Buchtips zu psylocibinhaltigen Pilzen

Timothy Leary "Politik der Ekstase"
Bert Marco Schuldes & Sam Lanceata "Das Pilzzuchtbuch"
Timothy Leary "Psychedelische Erfahrung"
Ronald Rippchen "Zauberpilze"
Roger Liggenstorfer, Christian Rätsch "Pilze der Götter"
Terence McKenna "Die Speisen der Götter"

Botanik der psylocibinhaltigen Pilze

Für die meisten Menschen stellen Pilze und vor allem der Anbau dieser ein Mysterium dar. Hier ein kurzer Einblick den wir später noch vertiefen wollen.

Pilze sind keine Pflanzen.

Psychoaktive Pilze

Es gibt viele verschiedene Arten psychoaktiver Pilze. Ich möchte hier vor allem psyloci(bi)nhaltige Pilze behandeln, was jedoch nicht heißen soll das dies die einzigen, psychotropen Pilze sind. Zum Beispiel wurden und werden auch Fliegenpilze oder Panterpilze als Rauschdrogen benutzt.

Sterile Pilzzucht

Auch wenn manch einer behauptet, es ginge auch ohne Sterilität, indem z.B. Austernseitlinge zerschnitten in feuchtes Stroh geimpft werden oder Champignonmyzel in Pferdedung gemischt wird, wirkliche Erfolge hat man eigentlich nur, wenn das Mycel einer Pilzart steril vermehrt wird und dann in die jeweiligen Endsubstrate gemischt wird.
Mit der sterilen Mycel Zucht befasst sich ein sehr gutes Buch, zwar teilweise überholungsbedürftig, aber dennoch Empfehlenswert: Bert Marco Schuldes und Sam Lanceatas (Pseudonym eines bekannten Mykologen) - "Pilzzuchtbuch".


Weiterzucht auf Schüttsubstraten

Hat der Hobbymykologe dann endlich nach 2-3 Wochen ein Glas mit völlig durchwachsenem Getreide produziert, dann wird diese sogenannte Brut als Grundmaterial zur Beimpfung von größeren dem Pilz entsprechenden Substratmengen benutzt.

Kulturanleitung für holzbewohnende Pilze

Holzbewohnende Pilze werden meist so vermehrt, dass man Pilzbrut auf sogenannten Impfdübeln kauft. Diese werden dann in einem Holzstamm eingeführt und dann schön feucht gehalten. So kann man über einen längeren Zeitraum gute Ernten erziehlen.

Einfache Pilzzucht mit Holzdübeln:

Pilzanbau mit Fertigkulturen

Fertigkulturen sind heute sehr beliebt, da man sie nach Bedarf kauft und auch erst bei Bedarf zum Wachstum animiert. So hat man mit einer gewissen Zeitverzögerung immer frische Pilze. Dieses Modell der Pilzzucht findet auch auf Grund der beengten Wohnverhältnisse immer größeren Zuspruch, denn selbst in der kleinsten Wohnung findet sich für eine solche Kultur Platz.

Handelsübliche Fertigkulturen beinhalten immer eine Anleitung für die Zucht. Meistens kann man mehrmals ernten.

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