Stevia rebaudiana - Süßkraut

Das Süßkraut hat es mittlerweile zu trauriger Berühmheit gebracht, da es als alternatives Süßungsmittel sehr beliebt war, bis es unverständlicherweise verboten wurde.

botan. Name
Stevia rebaudiana

dt. Name
Süßkraut

weitere Namen
Honigblatt, Ca-a jhee, Caa-a yupe, Caajhe-he, Herba dulce oder einfach Süßes Kraut

Familie
Korbblütergewächse

Vorkommen
Stevia rebaudiana kommt wildwachsend im Hochland von Paraguay vor. Jedoch auch in Brasilien und Argentinien ist Stevia zu finden.
Es bevorzugt unfruchtbare saure Sand- oder Kompostböden welche vor llem am Rand von Marsch- oder Grasland mit niedrigem Wasserspiegel zu finden ist.
Als Kulturpflanze hat Stevia sich fast über die ganze Welt verbreitet. Unter anderem findet man sie in: Japan, Korea, Taiwan, auf den Philippinen, in Südostasien, England, Israel und vielen weiteren Ländern ieser Welt.

Anbau
Stevia läßt sich aus Samen, durch Kronenteilung oder Bewurzlung von Zweigen, welche bis zum Boden reichen vermehren.

Beschreibung
Süßkraut wird wildwachsend ca. 60 cm hoch. Als Kulturpflanze?önnen sie aber auch eine Höhe von 90 cm erreichen.
Die Blätter sind klein und grün gefärbt. Je älter die Blätter sind, desto kräftiger entwickelt sich die Blattfarbe in Richtung dunkelgrün.
Das Wurzelsystem besteht aus vielen kleinen dünnen Wurzeln, die tief in den Boden reichen können.

chemische Zusammensetzung/
Wirkung

Die Blätter enthalten zwischen 6 und 12 % Steviaoside. Das entspricht auf einen halben Hektar Land können ca. 220 kg Stevioside aus den Blättern extrahiert werden. Diese Menge entspricht in Haushaltszucker umgerechnet ca. 28 Tonnen Zucker.
Desweiteren sind noch in den Blüten enthalten:
Rebaudiosid A: 0,21 %
Jhanol: 0,18 %
Austroniulin: 0,08 %

Süßkraut wird seit langer Zeit in Amerika zum Süßen von Tees und Speisen verwandt.
Bei uns ist der Gebrauch noch nicht so weit verbreitet.